Der etwas andere Religionsunterricht in Freiburg

17 Okt

Da unser erster Ausflug nach Freiburg wetterbedingt ausgefallen ist, haben wir einen zweiten Versuch gestartet. Da auch ein neuer Stellplatz her musste, habe ich einen Wohnwagenhändler in der Nähe der Autobahn gefunden, der vor seinen Toren einen separaten Parkplatz für Wohnmobile und Wohnwagen geschaffen hat. Von dort konnten wir dann unseren Ausflug starten.

Bei unserem Rundgang durch Freiburg schlenderten wir als erstes über den riesigen Markt, der gerade rund um den Münster war. Da alte Kirchen, die bunten Fenster und überhaupt alles Mittelalterliche unsere Kinder immer sehr begeistert, schauten wir uns den wunderschönen Münster auch von innen an. Details an den bunten Fenstern die uns verborgen waren, wurden von ihnen entdeckt und genauestens begutachtet.

Die Kinder sahen dann auch gleich noch einen Marktstand mit Holzschwertern und anderen Ritterausrüstungsgegenständen und konnten sich gerade so zurückhalten nicht ihr ganzes Taschengeld dort auszugeben. Frank entdeckte einen Tofubratwurst-Stand an dem wir unser Mittagessen kaufen konnten um gestärkt weiter zu laufen.

Bei der nächsten Kirche löcherte uns vor allem Yannik mit Fragen über Jesus und die Kreuzigung. Da ich nicht ganz so bibelfest bin, konnte ich ihm nicht ausreichend Antworten geben. Wie es der Zufall so wollte, wurde ich kurz darauf von zwei Menschen angesprochen, die zu der in der Nähe befindlichen Gemeinde gehörten und sich mit mir über Glauben unterhalten wollten. Ich rief die Kinder zu uns und sagte ihnen, dass diese Menschen ihre Fragen bestimmt besser beantworten können und so ging die Frage- und Antwortrunde los. Da die beiden Gemeindemitglieder Lehrer sind bzw. waren und selbst eine Familie kennen, die mit 7 Kindern ins Elsass ausgewandert ist zum homeschoolen, haben wir uns noch etwas über das Freilernen unterhalten und gingen anschließend mit neuem Wissen weiter.

Daniela