Digoin und die etwas schwierige Anreise

21 Okt

Nun ging es aber wirklich nach Frankreich in Richtung Süden.

Wir fuhren über Mulhouse und Macon bis nach Digoin in die Bourgogne. Daniela hatte wieder einen Stellplatz rausgesucht auf dem auch Wohnwagen stehen dürfen. Für die Wegbeschreibung hielten wir uns an die Stellplatz-App, ein Fehler wie sich herausstellen sollte.

Dort stand, dass wir Richtung „Pont Canal“ fahren sollen und dann wäre der Parkplatz ausgeschildert. Also fuhren wir bis wir in der Altstadt beim Pont Canal waren und standen mit unserem Gespann vor einer kleinen Brücke mit einem Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge über 3,5t. Rechts von uns eine Einbahnstraße, wenden auch nicht möglich. Also rüber über die Brücke, eigentlich war ja auch immer nur Auto oder Wohnwagen drauf, so dass wir das Gewicht ja gar nicht erreicht haben. Danach wurde es aber auch nicht besser, enge Gassen und eine Einbahnstraße nach der nächsten. Hätte mir vorher jemand gesagt, dass ich hier mit dem Wohnwagen durchfahren würde, ich hätte ihn für verrückt erklärt.  Letztendlich haben wir es aber wieder auf die Hauptstraße geschafft und den Stellplatz am Ortsrand gefunden.

Von hier aus gingen wir am nächsten Tag entlang der Loire spazieren um den Pont Canal, ein altes Aquädukt, auch bei Tag zu sehen. Große Begeisterung löste dies jedoch nicht aus, der Spielplatz direkt am Stellplatz war schon eher ein Magnet für die Kinder. Diese Nähe nutzen die Kinder bereits früh aus, ging es quasi nach dem Aufstehen direkt nach draußen zum Frühsport. 2 Tage nannten wir Digoin unsere Heimat und dann ging es auch schon weiter.

Frank

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