Geschichte hautnah – Besuch der Alhambra in Granada

11 Mrz

Wir sind wieder auf unserem Stammplatz in Nerja angekommen genießen erneut die schöne Aussicht von oben auf das weite Meer. Die Frau von der Naturschutzbehörde taucht natürlich auch wieder auf und wir beschließen einfach den Wohnwagen innerhalb des Platzes nur wenige Meter zu bewegen. Wir treffen auch unsere Freunde Lila und Tamal wieder, das Baby lässt sich noch immer Zeit. Nichts hat sich scheinbar verändert. In uns wächst die Lust nach Avocados und so machen wir uns auf die Suche nach „wilden“ Plantagen. Wir geben die Hoffnung fast schon auf und vertrösten uns auf die nächste Ernteperiode, da geben uns Tamal und Lila den entscheidenden Hinweis. Mit 2 Rucksäcken bepackt machen wir uns auf den Weg und pflücken was Zeug hält. Die Kinder helfen fleißig mit und rütteln, schütteln und klettern in die Bäume. Die Rucksäcke sind demnach schnell voll und am Wohnwagen wird die Beute gezählt –  96 Stück. Ein schönes Gefühl!

Durch eine Facebook-Gruppe haben wir Kontakt zu einer anderen reisenden Freilernerfamilie bekommen, die auch gerade in der Nähe von Nerja sind. Wir nutzen die Chance und verabreden uns mit Esther, Nico und Janosch. Esther führt auch einen Blog, zu finden unter: KaosOnGlobe .Wir sind gleich auf einer Wellenlänge und machen daher direkt ein weiteres Treffen aus solange wir alle noch im gleichen Ort sind. Auch für weitere Treffen bleiben wir in Kontakt.

Geschichte Hautnah – Besuch der Alhambra in Granada

Jetzt schaffen wir auch endlich den schon lange geplanten Ausflug nach Granada zur berühmten Alhambra, dem größten Bauwerk in Spanien. Bereits auf der Fahrt erfreuen Geschichte Freilernen in der Alhambra Granadawir uns an den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada und unken bereits über unsere Kälteempfindlichkeit und auch die Temperaturanzeige sinkt bedrohlich unter die 10 Grad. Auf dem Parkplatz vor der Alhambra angekommen wird dann lieber eine Lage Klamotten zusätzlich eingepackt und los geht es in die lange Warteschlange vor den Kassenhäuschen. Knappe 1 ½ Stunden steht Daniela in der Schlange und mehr als einmal ärgern wir uns über die geringe Menge an Kassenhäuschen. (2 Stück von 4 sind an diesem Tag nur besetzt). Endlich kann sie Vollzug melden und wir freuen uns alle dass es endlich losgehen kann. Am Tor wird uns allerdings mitgeteilt das wir erst ab 14 Uhr in die Hauptbauwerke, den Nasrid Palast, der Alcazaba und in die Gärten gehen könnten. Wir bekommen einen alternativen Weg gezeigt so dass wir mit den Kids nicht noch länger warten mussten und laufen los, entlang an der alten Mauer bis zum Stadttor. Entlang dicker Steinmauern geht es durch den riesigen Innenhof. Dort entdecken wir eine Kirche und das Kunstmuseum. Da wir noch viel Zeit haben gehen wir ins Museum und schauen uns die Bilder an. Anschließend nutzen wir die Zeit für ein kleines Picknick vor dem Nasrid Palast. Um 14.30 dürfen wir den Palast schließlich betreten und staunen das ein und andere Mal über die Schönheit dieses alten arabischen Palastes. Ich empfehle jedem einen persönlichen Besuch der in der Nähe von Granada Urlaub macht.

Anschließend geht es in die Alcazaba, den militärischen Teil der Alhambra. Sie vermittelt uns einen Einblick in die Verteidigungsmöglichkeiten der Anlage, den Wohnräumen der Soldaten und auf dem äußeren Ring der Festungsmauer einen schönen Ausblick über die Stadt Granada. Durch die vielen Eindrücke und der langen Wege die zurückgelegt werden sind wir anschließend so geplättet, dass wir beschließen die Gärten auszulassen und stattdessen die Heimfahrt antreten. Die Alhambra selber wird uns aber noch lange in Erinnerung bleiben.

Frank

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