Op Khan Nationalpark

7 Nov

Nachdem wir ihn schon mehrmals verschoben haben, findet heute unser Ausflug zum Op Khan Nationalpark statt. Ca. eine halbe Stunde Fahrt von unserer Unterkunft entfernt liegt der kleine, aber feine Teil des Nationalparks den man auf einem Rundweg begehen kann. Wir hatten mit unseren Gastgebern, die auch unsere Fahrer sind, bereits vor 2 Tagen besprochen, dass wir diesen Ausflug machen wollen. Etwas irritiert sind wir daher, als wir bereits um neun Uhr morgens gefragt werden ob wir fertig seien. Wir packen also schnell unsere Tasche mit Obst, Keksen und Trinken und fahren los. Unsere Fahrerin Boo erzählt uns, dass sie heute noch einen Ausflug mit den anderen Gästen macht, und uns dann im Anschluss daran abholen wird. So gegen 15 oder 16 Uhr. Wir haben direkt bedenken, ob der Op Khan Nationalpark soviel für einen Tagesausflug hergibt, lauten die Berichte im Internet doch anders. Wir lassen uns drauf ein und fahren die Kurvenreiche Straße zum Nationalpark. Die letzten Kilometer ist die Straße nicht mehr asphaltiert und so häufen sich nun auch die Schlaglöcher. Zum Glück hat unsere Fahrerin einen geeigneten Wagen und so erreichen wir den Parkeingang gegen 10 Uhr.

Da es noch nicht so heiß ist und wir alle noch fit sind, starten wir gleich mit dem Rundweg. Die Beschreibung ist leider nur auf Thai, sodass wir nicht wissen wie lange der Weg ist. Nach ca. einer halben Stunde Weg entlang des Flusses Mae Khan haben wir eine schöne Stelle zum Baden gefunden. Sand und Felsen und kleine Buchten, sodass die Strömung nicht überall so stark ist und wir alle bedenkenlos ins Wasser können. Also Klamotten aus und Pause gemacht. Die Kinder vergnügen sich im Wasser und auch wir Großen erfreuen uns über die Abkühlung. Eine Stunde später und mit einem fast aufgebrauchten Obstvorrat geht es dann weiter. Wir entfernen uns vom Fluss und es geht ein ganzes Stück steil bergauf. Die Kinder schwitzen und fluchen und bei einer überdachten Bank machen wir Pause. Kekspause. Frisch gestärkt geht es weiter und Gretha findet endlich in den Schlaf. So verschläft sie leider auch die riesen Spinne die ihr Netz direkt am Wegrand gespannt hat. Nach ein paar weiteren Metern schlängelt sich der Weg auch endlich wieder bergab durch den Dschungel. Die Fragen nach dem Ende häufen sich und plötzlich sieht Frank rechter Hand das Haus der Parkaufsicht. Wir habens geschafft und sind wieder am Ausgangspunkt angekommen. Allerdings ist es erst 13 Uhr. Noch mindestens 2 Stunden bis wir wieder abgeholt werden. Da Gretha noch schläft gehen die anderen Kinder hier nochmal ins Wasser. Da es direkt tiefer reingeht, ist die Stelle leider nicht für uns alle geeignet. Wir erkundigen uns nach einer Möglichkeit etwas zu essen zu kaufen, aber es hat alles geschlossen. Wir erfahren leider auch nicht wann das vorhandene Park Cafe und der Kiosk geöffnet haben. Garküchen gibt’s auch leider keine in erreichbarer Nähe und so teilen wir uns die letzte Mandarine und den letzten Apfel. Damit wir nicht zuviel Zeit mit Warten verbringen, gehen wir um 14 Uhr nochmal an unsere Badestelle und bleiben dort bis kurz nach drei. Diesmal gehen wir nicht den Rundweg, sondern den Weg den wir gekommen sind zurück. Und jetzt heißt es warten. Um 17 Uhr werden wir endlich abgeholt und es geht heim.

Unser Fazit: Schöner Nationalpark ohne Eintritt. Angenehme Strecke zum wandern, auch mit Kindern und eine schöne Möglichkeit zum schwimmen und erfrischen. Geeignet für einen Halbtags Ausflug. Den Wanderweg schafft man in ca. 1 Stunde wenn man gemütlich geht. Besonders schön, wenn der vorhandene Kiosk oder das Cafe geöffnet haben.

Daniela

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